Tierquälerei

Missbrauch und Tierquälerei

 

Hier unterscheidet man zwischen physischem und psychischem Missbrauch.

Physischer Missbrauch kennt wohl jeder, darunter versteht man das quälen oder töten der Katze.

Dazu zählen unter anderem:

  • Schlagen oder Treten
  • Unnötig Schmerzen zufügen
  • Rituelle Gewalt
  • Nicht artgerechte Haltung
  • Überfüttern sowie hungern lassen
  • Aussetzen von Hauskatzen
  • Grobe Vernachlässigung
  • Nicht ausreichende Bewegungsmöglichkeiten oder Beschäftigungsmöglichkeiten

 

Anzeichen dafür können sein:

  • Verletzungen
  • Zwanghaftes Verhalten der Katze
  • Missbildungen der Gliedmassen, Ohren oder Schwanz
  • Übergewicht sowie Abmagerung
  • Kahle stellen im Fell
  • Durchfall durch Stress

 Physischer Missbrauch wird auch immer psychische Probleme hervorrufen!

 

Psychischer Missbrauch ist weniger verbreitet, kommt jedoch fast genauso oft vor.

Dazu zählen unter anderem:

  • Liebesentzug
  • Nicht artgerechte Haltung
  • Nicht spielen lassen
  • Wegstossen
  • Taten gegen den Willen der Katze
  • Einschüchtern
  • Zuwenig Bewegung

 

Anzeichen bei physisch misshandelten Katzen

  • Die Katze schreckt zurück
  • Weit aufgerissene Augen die alles und jede Bewegung beobachten
  • Versteckt sich vor Menschen
  • Frisst nicht
  • Durchfall oder Verstopfung
  • Reisst sich selbst Fell aus

 

Wenn Sie solche Anzeichen bei einer oder Ihrer Katze feststellen konsultieren sie einen Tierarzt. Auch Krankheiten können diese Anzeichen hervorrufen.

 

Wurde eine Katze psychisch oder physisch Missbraucht, braucht der Besitzer viel Geduld und Verständnis.

In manchen Fällen ist es unmöglich, die Katze zu rehabilitieren. Hier muss ein Tierpsychologe hinzugezogen werden.

 

Artgerechte Haltung

Das schreibt das (Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen) über die Katzenhaltung:

Katzen sind unabhängige Tiere, die sehr zahm und zutraulich werden, sofern sie als Jungtiere auf Menschen geprägt wurden. Sie sind neugierig und brauchen viel Abwechslung, Ausgucke, Klettermöglichkeiten, Fangspiele, aber auch gemütliche Rückzugsorte. Katzen mit Freigang lauern stundenlang gespannt vor einem Mäuseloch, um dann im entscheidenden Moment zuzupacken. Werden Katzen drinnen gehalten, muss ihnen Gelegenheit zum Erkunden, Beobachten und zu Fangspielen geboten werden. Katzen schlafen aber auch viel. Sie brauchen Rückzugsmöglichkeiten, wo sie ungestört stundenlang vor sich hindösen können.

Das schreibt der STS (Schweizer Tierschutz) über die Katzenhaltung:

Von Gesetzeswegen müssen bei der Katzenhaltung folgende Punkte zwingend eingehalten werden. Sollte dies nicht der Fall sein, dann leidet die Katze.

  • erhöhte Liegeflächen
  • Rückzugsmöglichkeiten
  • geeignete Kletter- und Kratzgelegenheiten
  • Beschäftigungsmöglichkeiten
  • geeignete Toiletten, Anzahl Katzen + 1
  • Pflege
  • Fürsorge
  • Bei Wohnungskatzen keine Einzelhaltung

 


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